Wohrarenaturierung - Stausebach, ein kleines Dorf stellt sich vor

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Wohrarenaturierung

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Ein Beitrag von Bürgerreporter Peter Gnau | Bei sonnigem Wetter konnten wir an einem Wochenende im April 2011 die aufblühende Frühjahrs-Landschaft im Marburger Land aus der Vogelperspektive bei einem Rundflug genießen. Dabei überflogen wir auch den Wohrasandfang bei Kirchhain und konnten feststellen, dass die Arbeiten am neu angelegten Wohraverlauf fast abgeschlossen sind.

Durch das Millionen Euro teure Projekt, gefördert aus EU-Mitteln, wird die Flussgeschwindigkeit  deutlich gebremst. Die neuen Wohraschleifen bieten zudem einen verbesserten Hochwasserschutz, da sich in Richtung Stausebach große Überschwemmungsräume anbieten.

Die erfolgten Baumaßnahmen werten das Naherholungsgebiet um dem Sandfang  in Zukunft auf, da ein neuer Lebensraum für viele Wasservogelarten und Fische entstanden ist.

Mit der Renaturierung entfallen die bisherigen Unterhaltungskosten für den Sandfang; denn durch die Flusswindungen in der neue Aue wird sich  der Sand an den Ufern absetzen. Auch die Durchgängigkeit für Fische, die laut Fischereigesetz gefordert wird, aber bisher durch die Staumauer nicht gewährleistet war, wurde nach EU-Richtlinien umgesetzt.

Die Veränderung in der neuen  Flussaue lässt Räume entstehen, die sich Tierarten für die Jungenaufzucht nutzbar machen können. Eine Verbesserung der Flora und Fauna wird wahrscheinlich ebenso errreicht wie neue Laichplätze für Frösche und Kröten.



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Sandfang mit neuen Flussauen
Gesamtblick über Wohrasandfang, Kirchhain in Richtung Amöneburg
Neue Lebensräume für alle Wasservogelarten
 
 
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