Dinosauriermärchen - Stausebach, ein kleines Dorf stellt sich vor

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Dinosauriermärchen

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Gigantische Dinosaurier, Panzersaurier und elegante Flugsaurier spielen in den Kinderzimmern eine große Rolle. Dies brachte mich auf die Idee mit etwas Fantasie den "kleinen Dino" für meine Enkelkinder in einem Büchlein lebendig werden zu lassen:

"DER KLEINE DINO AUS STAUSEBACH"

Vor 200 Millionen Jahren, wohl zwischen Jura- und der Kreidezeit, lebten in den Wäldern um Stausebach am Rande des Amöneburger Beckens langhalsige pflanzen- und auch fleischfressende Saurier, von denen der größte der Brachiosaurus war. Er war ein Pflanzenfresser, der 25 m lang war bei einer Schulterhöhe von 6 m und zwölf mal so schwer wie ein afrikanischer Elefant. Auch der Fleischfresser Tyrannus Rex überzeugte durch seine Größe. Ihm wurde nachgesagt, er fresse sogar seine Jungen.

Sie lebten sehr zufrieden in großen Gruppen im wasser- und pflanzenreichen Becken an Ohm und Wohra. Oft bekämpften sie sich mit ihren Waffen, den langen Schwänzen und der Tyrannus Rex mit seinen Zähnen. Sieger war jedoch meistens der Panzersaurier Ankylosaurus. Menschen gab es zu dieser Zeit noch nicht. Sie wurden viele Millionen Jahre später geboren, nachdem die Dinosaurier ausgestorben waren.

Sie legten Rieseneier, die sie in Höhlen ablegten. In einem solchen Ei wuchs der kleine "Dino" heran. Dem Ei entschlüpfte er, es mag wohl in der Nähe des heutigen "Hirschgrund" bei Stausebach gewesen sein. Für den "kleinen Dino" begann bald eine schwere Zeit.

Die Erde bebte, der Himmel verdunkelte sich, und dort, wo vorher noch Bäume und Pflanzen wuchsen, kam aus der Erde Magma hervor. Die Erde spuckte Lava, und es bildete sich ein Berg: die heutige Amöneburg.
Durch Meteoriteneinschläge verbrannten die Wälder, und so wurde den Saurier jegliche Lebensgrundlage genommen.

Sie verließen unsere Gegend. Nur der "kleine Dino von Stausebach" blieb in seiner Höhle. Er konnte sich spärlich von einigen kleineren Gräsern und Pflanzen ernähren.
Aber er war sehr einsam und allein.

Eines Tages jedoch sah er über sich einen riesigen Flugsaurier - einen Quetzelcoatus - auf der Suche nach einer Wasserstelle hinwegfliegen. Er hatte die Flügelspanne eines heutigen Flugzeuges.

Durch lautes Schreien und Feuerspeien machte "Dino" auf sich aufmerksam. Der Flugsaurier nahm den kleinen Saurier in seine Fänge und flog mit ihm über die immer noch Feuer speiende Amöneburg in eine bessere lebenswerte Gegend.

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